4 Gründe warum Sie schlecht schlafen

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Nicht immer werden Schlafstörungen von ungeeigneten Matratzen verursacht. Mitunter stören auch Rückenbeschwerden, seelische Probleme und Allergien die wohl verdiente Nachtruhe nachhaltig. Schlechter Schlaf äußert sich in Einschlaf- und Durchschlaf-Störungen und kurzzeitigem Wegdösen tagsüber.


Allergien und gestörter Schlaf

Hautallergien wie beispielsweise Ekzeme bei Neurodermitis quälen die Betroffenen nicht nur tagsüber. Auch nachts wird der Betroffene von Juckreiz geplagt. Menschen mit allergischem Schnupfen leiden ebenfalls unter Durchschlaf-Störungen. Einer aktuellen klinischen Studie zufolge haben sie Schwierigkeiten, abends einzuschlafen und leiden unter Schlafmangel, weil ihnen ihre hochgradig verstopfte Nase, die juckenden Augen und heftige Nies-Attacken die Nachtruhe rauben.

Je nachdem, um welche Allergie es sich handelt, leiden die Patienten nur saisonal (Heuschnupfen) oder ganzjährig (Hausstaubmilben-Allergie, Allergie gegen Schimmelpilze, Tierhaare etc.). Schlimmere Ausprägungen der Allergie sorgen natürlich für noch stärkere Schlafstörungen.

   Außerdem kann es im Rahmen einer allergischen Rhinitis sogar zur so genannten Schlafapnoe kommen: Bei den Patienten setzt mehrmals pro Nacht die Atmung für einige Sekunden aus.

 

Zur Verbesserung der Schlafqualität haben sich Bettgestelle aus Zirben-Holz bewährt. Ihre Oberfläche ist unbehandelt und Allergen abweisend.

Pollen-Allergiker, die während der warmen Jahreszeit bei geöffnetem Fenster schlafen möchten, sollten sich Pollen-Gitter anbringen lassen, um die allergene Belastung im Schlafzimmer möglichst gering zu halten.

Häufiges Bettwäsche Waschen und das Aufziehen von speziellen Encasings helfen, die Menge an Pollen, Hausstaubmilben etc. im Bett zu reduzieren. Zum Staubsaugen verwendet man am besten Geräte mit HEPA-Filter. Luftreiniger mit Pollen-Filter sorgen für eine weniger mit Pollen und Staub belastete Atemluft und somit auch für besseren Schlaf.


Rücken-Schmerzen und schlechter Schlaf

Schlafstörungen werden häufig durch Rückenbeschwerden und Wirbelsäulen und Bandscheiben-Probleme verursacht. Der Betroffene macht dafür meist seine Matratze verantwortlich.

Bei älteren Menschen sind oft Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule Ursache des Problems, bei jüngeren Patienten sind es eine bewegungsarme, überwiegend sitzende Tätigkeit und eine falsche Körperhaltung (gekrümmtes statt aufrechtes Sitzen), die Verspannungen der Rückenmuskulatur verursachen. Muskeln, Sehnen, Gelenke und Bänder sind übermäßig belastet.

   Auch wer während der mehrstündigen Tiefschlaf-Phasen eine ungünstige Körperhaltung einnimmt, wacht morgens mit Rückenschmerzen auf.

 

Die Muskeln waren in den regungslosen Phasen der Nachtruhe auf unnatürliche Weise angespannt, weil sie versucht haben, die Wirbelsäule gerade auszurichten. Außerdem können kalte und feucht-kalte Schlafzimmer die nächtliche Erholung nachhaltig stören.

Freiliegende Rückenpartien kühlen aus, was zu Muskelverspannungen führt. Man wacht mitten in der Nacht auf und kann wegen der Schmerzen nicht mehr einschlafen.


Dorn Therapie und Rückenprobleme

Wer seine Rückenprobleme auf natürliche Weise los werden möchte, kann sie mit der Dorn Therapie behandeln lassen.
Bei dieser schonenden Methode werden beispielsweise blockierte Wirbel durch sanften Druck auf den Dornfortsatz und den entsprechenden Querfortsatz in die anatomisch korrekte Position gebracht. Da jedes Wirbel-Paar über ein Nervenpaar mit den auf derselben Höhe befindlichen Geweben und Organen in Verbindung steht, werden auch sie positiv beeinflusst.

Der Patient hat meist schon nach spätestens 3 Sitzungen keine Rückenschmerzen mehr. Der anfänglich auftretende Muskelkater ist ein Zeichen dafür, dass die Behandlung wirkt und sich die Muskulatur der neuen Wirbelstellung anpasst. Manche Therapeuten bieten außer der Dorn Therapie noch Breuss Massagen an, deren wohltuende entspannende Wirkung die ideale Ergänzung zu der Wirbelbehandlung nach Dorn ist.


Psychische Erkrankungen und Probleme rauben den Schlaf

   Nach neuesten Schätzungen haben 70 bis 80% der Patienten mit psychischen Erkrankungen zugleich auch erhebliche Schlafstörungen.

 
Dazu gehören hauptsächlich Menschen mit Angststörungen – sie neigen auch zu starkem Schwitzen nachts – Depressionen, Burn-out-Syndrom, Schizophrenie, Essstörungen, Drogensucht und altersbedingten degenerativen Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer.

Auch nicht gelöste Probleme können Menschen um den Schlaf bringen. Das sind beispielsweise belastende Lebensereignisse wie Berufswechsel, Scheidung und finanzielle Sorgen. Bei lang anhaltenden Belastungssituationen wie nicht gelösten Partnerschaftsproblemen treten Schlafstörungen sogar auch in nicht belastenden Situationen auf.

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