Wer nicht gerade mit seiner Matratze auf dem Boden nächtigen möchte, sollte ihr einen gut passenden Lattenrost spendieren. Der richtige Lattenrost ist dabei mindestens genauso wichtig, wie die Matratze. Dabei ist eine ausgewogene Luftzirkulation für den Schlaf sehr wichtig.

Lattenroste gibt es in verschiedenen Größen, Materialien, Höhen und Nutzungsarten. Wir hatten mehrere Modelle für dich getestet und stellen hier die Testsieger von 2015 und 2016 vor.


Die Testsieger im Lattenrost Test 2015/2016

Verstellbare Lattenrost Testsieger

1

FMP 7 Zonen Lattenrost Rhodos KF


fmprhodos

  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Kopf- und Fußteil höhenverstellbar
  • Optimale Körperanpassung

2

Ravensberger MEDIMED 7-Zonen Lattenrost


ravensbergermedimed

  • Top Preis-Leistungsverhältnis
  • Sehr stabil
  • Optimaler Liegekomfort

3

Tauro Pro 7-Zonen Lattenrost


ravensbergermedimed

  • Mittelgurt zur besseren Druckverteilung
  • Hochwertige Verarbeitung und hochwertiges Material
  • Sehr gute Liegeeigenschaften

Starre Lattenrost Testsieger

1

FMP 7 Zonen Lattenrost Rhodos


fmprhodosstill

  • Hohe Qualität
  • Mittelgurt zur optimalen Gewichtsverteilung
  • Top Preis-Leistungsverhältnis

2

Stilbetten Lattenrost Flexa Plus


stilbettenflexaplus

  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Sehr guter Liegekomfort
  • Hohe Qualität

Was ist ein Lattenrost und welche Funktion hat er?

Ein Lattenrost ist Bestandteil des Bettes und befindet sich unter der Matratze. Er stützt bestimmte Liege-Zonen und senkt andere wiederum ab. Dadurch kann der Nutzer komfortabel und orthopädisch korrekt liegen. Lattenroste werden meist in das Bettgestell eingepasst. Ihre elastischen Leisten machen jede Bewegung des Liegenden mit und können oft sogar verstellt werden.

Gründe für einen hochwertigen Lattenrost

  • Der richtige Lattenrost verbessert die Ergonomie und das allgemeine Liegegefühl im Zusammenhang mit der richtigen Matratze deutlich.
  • Feuchtigkeit muss ordentlich entweichen können und ist für die Belüftung der Matratze unerlässlich.
  • Hochwertige Lattenroste halten mehr als 10 Jahre.
  • Bestimmte Eigenschaften wie verstellbare Lattenroste, erhöhen den Liegekomfort deutlich! Müssen aber richtig eingestellt sein!
  • Billiger Lattenroste können selbst für die beste Matratze kontraproduktiv sein.
Wichtig: Lattenroste ermöglichen eine gute Belüftung der Matratze. So kann die nachts abgesonderte Feuchtigkeit nach unten entweichen. Schimmelpilze haben keine Chance.

 


Lattenrost FAQ

    • Soll ich mir zu meiner neuen Matratze auch noch einen neuen Lattenrost kaufen?

Passen beide gut zueinander, ist das nicht notwendig. Allerdings sollte der Kauf in Erwägung gezogen werden, wenn der Rost unter der Matratze störende Geräusche von sich gibt, die trotz geräuschdämpfender Maßnahmen nicht verschwinden. Ein neuer Lattenrost empfiehlt sich auch dann, wenn der Härtegrad-Regler keine Veränderung bewirkt und die Leisten deutlich verzogen oder beschädigt sind. Die Lattenroste halten in der Regel deutlich länger als Matratzen und können so locker 10 Jahre dienen.

    • Was mache ich, wenn der Lattenrost keine Schieber zum Einstellen des Härtegrads hat?

Bestehen Sie auf dem Kauf dieses Modells, können Sie sich das Ersatzteil zusammen mit zusätzlichen Federholz-Leisten über Internet nachkaufen und selbst einbauen.

    • Welchen Lattenrost benötigen Kinder und Jugendliche?

Für kleinere Kinder mit geringem Körpergewicht reicht schon ein herkömmlicher Holz-Lattenrost aus.

    • Gibt es auch Lattenroste für Kinder-Hochbetten?

Ja. Sie haben einen Flach-Rahmen von maximal 4 cm Höhe, da Hochbetten meist eine niedrigere Bettumrandung haben. Es gibt übrigens auch niedrige Lattenroste für Erwachsene mit Design-Betten.

    • Was sind BIO Lattenroste?

BIO Lattenroste bestehen aus massivem Holz. Sie benötigen spezielle durchgehende Auflage-Leisten, die die Konstruktion stabiler machen und nächtliche Knarr-Geräusche unterbinden.


Aufbau eines Lattenrosts

Ein Lattenrost besteht aus einem rechteckigen hölzernen Rahmen, in den eine bestimmte Anzahl von Holzleisten eingepasst ist. Manche Rahmengestelle sind auch aus Kunststoff oder Metall gefertigt. Dort, wo mehr Körpergewicht abgestützt werden muss, befinden sich Latten, bei denen bis zu 7 Schichten Holz miteinander verleimt sind. Alle Leisten sind rechts und links mit Kunststoff-Elementen oder Latex-Schuhen am Rahmen fixiert.


Lattenrost Typen

Bei Lattenrosten unterscheidet man zwischen starren, beweglichen und motorbetriebenen Ausführungen.

Starre Lattenroste

Starre Lattenroste haben feste, über Kappen in den Rahmen eingepasste Leisten, die bei Bewegungen kaum nachgeben. Die schlichten Federholz-Rahmen eignen sich für grundsätzlich alle Matratzen-Arten. Heutige Lattenroste verfügen über mindestens 28 und mitunter sogar 42 Leisten, die im Abstand von 3 bis 4 cm zueinander angeordnet sind. So entstehen mehr Auflagepunkte für die Matratze, was eine bessere punkt-elastische Stützung ermöglicht. Federholz-Latten wölben sich in der Mitte um einige Zentimeter nach oben.

Vorteile:
Für alle Matratzentypen geeignet
Besonders für Bauchschläfer und Menschen mit einem Hohlkreuz

Bewegliche Lattenroste

Bewegliche Lattenroste haben mehrere Segmente, die einzeln hochgestellt werden können. Bei einfacheren Modellen sind nur Rücken und Bein-Teil hochstellbar. Höherwertige Ausführungen verfügen über bis zu 5 verschiedene Lattenrost-Segmente. Sie sind über Schieberegler manuell justierbar. Wer noch nicht weiß, ob sich ein derartiges Modell für ihn eignet, macht am besten noch im Betten-Geschäft einen Lattenrost Test.

Teller Lattenroste

Bei Teller-Lattenrosten sind Kunststoff-Teller auf den Latten montiert. Sie befinden sich entweder auf dem gesamten Lattenrost oder dienen der Verstärkung einzelner Bereiche (Beckenzone). Die Teller geben optimal nach und bieten durch ihre Seitwärts-Drehung eine noch bessere Punktelastizität. Die einzelnen Liege-Zonen sind an der unterschiedlichen Teller-Größe erkennbar. Die Lattenroste eignen sich vor allem für ausgeprägte Seiten-Schläfer, die eine viscoelastische oder Kaltschaummatratze haben.

Vorteile:
Punktelastische Eigenschaften
Besonders für Seitenschläfer
Langlebig

Roll-Lattenroste

Roll-Lattenroste sind ausgesprochen preisgünstig. Bei ihnen sind die Holzleisten über ein Kunststoffband miteinander verbunden. Der Nutzer kann sie herausnehmen, zusammenrollen und platzsparend verstauen. Diese sind laut Stiftung-Warentest durchaus geeignet und besonders bei Studenten beliebt.

 

 >> Rollroste anschauen

 

Motorgetriebene Lattenroste

Motorbetriebene Lattenroste findet man häufig im Pflegebereich. Sie bieten den oft bettlägerigen Menschen noch mehr Liege-Komfort und werden mithilfe einer Fernbedienung eingestellt. Haben sie mindestens zwei Elektromotoren, können Kopf und Fußbereich sogar separat geregelt werden. Das angehobene Fußteil bietet müden Füßen optimale Entspannung. Mithilfe des erhöhten Kopfteils lässt es sich besser fernsehen und lesen.


Welchen Lattenrost für meine Matratze kaufen?

Kaltschaummatratzen und Viscoschaummatratzen: Für diese beiden Typen brauchen Sie einen Lattenrost mit engen Federleisten. Zum Beispiel einen verstellbaren Federholzrahmen Lattenrost.
Latexmatratzen: Für diese Art braucht man am besten auch den verstellbaren Federholzrahmen Lattenrost mit beweglichen Kautschuk-Kappen.
Federkernmatratzen: Für diese Art sind prinzipiell alle Lattenrost Arten geeignet.


Was man beim Kauf eines Lattenrostes unbedingt beachten sollte

Grundsätzlich gilt, dass der Lattenrost zur Matratze passen muss, da es sonst zu gesundheitlichen Problemen kommen kann. Bei Doppelbetten empfiehlt sich der Erwerb zweier Lattenroste, da nur so eine ausreichende Stabilität gewährleistet ist.

Tipp: Um zu verhindern, dass sich weichere Matratzen (Kaltschaum, Latex, Komfortschaum) durch die Ritzen zwischen den Leisten drücken, wählt man am besten einen Lattenrost mit Leisten, die im Abstand von 3 bis 4 cm angeordnet sind. So entfällt außerdem auf jede einzelne Latte weniger Körpergewicht, was die Punktelastizität entscheidend erhöht.

 

Breite Leisten sind unvorteilhaft, da sie weniger elastisch sind. Darüber hinaus sind die Latten am besten in sicher am Außenrahmen fixierte Schutzkappen eingearbeitet. Sie bestehen idealerweise aus flexiblem Kautschuk. Ragen sie über die Rahmen-Leiste hinweg, hat die gesamte Konstruktion noch mehr Stabilität. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich auch, nach einem TÜV Sicherheitszertifikat zu fragen.

Da Lattenrost-Rahmen in Höhen von 12 cm und mehr erhältlich sind, sollte der Kaufinteressent zuvor ausmessen, wie hoch seine Bett-Seitenflächen sind. Dabei empfiehlt es sich, auch die Wölbung des Latten-Mittelteils einzukalkulieren. Die Matratze darf später keinesfalls nur einige Zentimeter im Bettgestell stecken (Unfallgefahr!).

Höherwertige Lattenroste haben einen Außenrahmen aus stabilem Buchenholz. Ansonsten wird meist Fichte oder Kiefer verwendet. Bessere Modelle bestehen aus Vollholz. Die Leisten sind dementsprechend aus robustem Buchenholz oder preiswerteren Hölzern gefertigt.

Lattenrost Härtegrade

Mehr-Zonen-Lattenroste wurden für die Benutzung mit 5 oder 7-Zonen Matratzen konzipiert. Sie stützen die Beckenzone stärker. Die Schulterzone darf tiefer einsinken. Die teureren Ausführungen verfügen außerdem noch über eine spezielle Härtegrad-Einstellung über Schieberegler. Sie befinden sich am Lattenrost-Rahmen und sind manuell justierbar. Rücken und Bauch-Schläfer sollten die Mittelzonen-Verstärkung unbedingt auf hart einstellen (breites V). Die Schulterzone wird auf ein schmales V eingestellt. Diese Option ist jedoch nur bei höherwertigen Lattenrost-Ausführungen vorhanden.

Um zu überprüfen, ob die neue Einstellung auch wirklich passt, empfiehlt sich ein Lattenrost Test: Passt die ausgestreckte Hand einer zweiten Person nur schwer unter die Hüfte des Liegenden, ist der Härtegrad richtig eingestellt.